ebs schrieb im Drum-panning-Thread:
http://f11.parsimony.net/forum16949/messages/28085.htm
und hier:Wir sind es gewöhnt links mehr die Höhen zu hören.
Außerdem scheint bei der Stereobasis bei den meisten
Menschen ein leichter Linkshördrall vorhanden zu sein.
Wenn man seine fertige Stereomischung mal im Kopfhörer hört
und dann den Kopfhörer mal rumdreht, also L und R vertauscht,
dann klingt das eben nicht genauso einfach gespiegelt.
Mach' mal diese Umschlagprobe und höre, ob alles genau
spiegelbildlich klingt, wie es theoretisch sein müsste.
http://f11.parsimony.net/forum16949/messages/28087.htm
Hm, also ich halte es nicht für erstaunlich, daß sich beim Links-/Rechts-Tausch (der Kopfhörer) der Klangeindruck ändert. Unsere Ohren sich doch - wie auch unsere Augen - eben keine eingemessenen Stereopärchen mit definierten Empfindlichkeitstoleranzen.
Das linke Ohr hört _physiologisch_ anders als das rechte Ohr, genauso wie z.B. die Sehschärfe des rechten Auges anders als die des linken Auges ist. Das wird - vor allem beim "normalen" Hören - durch die Signalverarbeitung im Gehirn teilweise kompensiert. Wenn nun, was bei "Musik" ja nicht der Fall ist, auf beiden Ohren genau das gleiche Signal anläge, würde man mit jedem Ohr etwas anderes wahrnehmen - vor allem beim bewußten, aufmerksamen Gebrauch einer Hörlupe. Wenn ich dann versuche, links und rechts zur Deckung (im Sinne von "klingt gleich") zu bringen, und dann anschließend links und rechts vertausche, dann muß ich wieder einen Unterschied hören, denn sowohl Hard- als auch Software sind links und rechts unterschiedlich.
redi
